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Das Gewässer dürfte durch das Graben von Kies entstanden sein. Im Grundbuch sowie in der Parzellenkarte von 1851 für die Gemarkung Biebesheim ist das Ellenloch mit 4.144qm eingetragen. Bereits 1856 war das Gewässer 4.538qm groß. Es sind also innerhalb von 5 Jahren 394qm Wasserfläche .dazugekommen. Das Ellenloch war die Kiesgrube der Gemeinde. Dort wurde der Kies für die Verbesserung der Feldwege und den Ausbau der Ortsstraßen gewonnen, u.a. auch für die 1895 neu eröffnete Beinstraße.Durch Vertrag vom 12.11.1949 zwischen der Firma August Mitteldorf, Darmstadt, und der Gemeinde Biebesheim wurde eine erneute Kiesgewinnung vereinbart. Gleichzeitig erwarb die Firma ein angrenzendes privates Grundstück für den weiteren Kiesabbau. Die heutige Fläche umfasst 26.215qm davon eine Wasserfläche von 20.765qm. Im Rahmen der Kiesgewinnung wurden 1953 im Abraum bis 1,30m Tiefe 2 Tassen aus der Hügelgräberbronzezeit (15-13 Jahrhundert v.Chr.) geborgen. Die Repliken davon befinden sich im Heimatmuseum Biebesheim.
Das Westufer des Teiches nit der Wasserfläche gehört einer privaten Eigentümergemeinschaft, das dieses 1975 von der Ausbeutefirma erworben hat. Der Anteil des Gewässers, das der Gemeinde gehört, ist dem Angelsportverein Biebesheim1928e.V. seit dem 01.12.1951 pachtweise als Fischteich überlassen. In der Umgangssprache nannte man das Gewässer Anfang des 20 Jahrhunderts Egelloch und bis in die Gegenwart Ellenloch (Äleloch)
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